Unternehmensachen über Unterschiede zwischen der Erdung im Gehäuse und der Schutzgrundung
Unterschiede zwischen der Erdung im Gehäuse und der Schutzgrundung
2025-10-09
Schutz- und Gehäuseerdung sind nicht ganz dasselbe, können sich aber in der Praxis überschneiden. Im Folgenden werden ihre wesentlichen Unterschiede und Verbindungen erläutert:
1. SchutzErdung
Zweck: Um Personen vor elektrischem Schlag zu schützen und die Sicherheit zu gewährleisten. Wenn die Isolierung elektrischer Geräte versagt und das Metallgehäuse unter Spannung steht, kann die SchutzErdung den Fehlerstrom zum Erdreich leiten, wodurch der Leistungsschalter oder die Sicherung ausgelöst und die Stromversorgung unterbrochen wird.
Anwendungsbereiche: Anwendbar auf leitfähige Teile wie Metallgehäuse und Rahmen elektrischer Geräte (z. B. Motorgehäuse, Verteilerkastengehäuse usw.).
Technische Anforderungen:
Strenge Anforderungen an den Erdungswiderstand (normalerweise ≤ 4Ω).
Muss zuverlässig mit dem SchutzErdungsleiter (PE-Leiter) des Stromversorgungssystems verbunden sein.
Wird häufig in Niederspannungs-Stromverteilungssystemen verwendet (z. B. TN-S-, TT-Systeme).
2. GehäuseErdung
Zweck:
Sicherheitsschutz: Ähnlich wie bei der SchutzErdung verhindert sie einen elektrischen Schlag durch unter Spannung stehende Gehäuse.
Elektromagnetische Abschirmung: Zur Unterdrückung elektromagnetischer Störungen (z. B. Erdung des Gehäuses elektronischer Geräte).
Statische Entladung: Zur Vermeidung von statischer Aufladung (z. B. Schränke von Kommunikationsgeräten).
Anwendungsbereiche:
Metallgehäuse von Geräten, Schränken, Abschirmungen usw.
Kann unabhängig von der Erdung des Stromversorgungssystems sein (z. B. SignalErdung, antistatische Erdung).
Technische Anforderungen:
Der Erdungswiderstand kann flexibler sein (z. B. Störungsfestigkeits-Erdungswiderstand ≤ 10Ω).
Kann separate Erdungselektroden verwenden (z. B. BlitzschutzErdung für Kommunikationsgeräte).
Wesentliche Unterschiede
Vergleichspunkt
SchutzErdung
GehäuseErdung
Hauptzweck
Elektrischen Schlag verhindern und Kurzschlussschutz
Überschneidung in Sicherheitsfunktionen: Die GehäuseErdung von Stromversorgungsgeräten ist in der Regel Teil der SchutzErdung.
Spezielle Szenarien: Beispielsweise muss das Gehäuse eines Frequenzumrichters sowohl die SchutzErdung (für die Sicherheit) als auch die AbschirmErdung (zur Störungsunterdrückung) erreichen. In solchen Fällen sollten separate Erdungssysteme eingerichtet werden, die sich aber letztendlich eine gemeinsame Erdung teilen.
Vorsichtsmaßnahmen
Wenn Geräte nur mit einer GehäuseErdung, aber nicht mit dem SchutzErdungssystem (z. B. PE-Leiter) ausgestattet sind, kann die Stromversorgung im Falle eines Kurzschlusses möglicherweise nicht zuverlässig unterbrochen werden, was eine Sicherheitsgefahr darstellt.
Wenn die GehäuseErdung elektronischer Geräte (z. B. antistatische Erdung) von der SchutzErdung getrennt werden muss, sollte ein Potentialausgleich angewendet werden, um Potentialunterschiede zu vermeiden.